Kanäle anlegen, Rollen vergeben, Rechte setzen, Nachrichten lesen und schreiben. Du sagst, was Du willst, Dein Assistent macht es. Ohne Konsole, ohne Installation, ohne dass jemand anderes Deinen Server anfassen kann.
Läuft mit Claude und mit ChatGPT. Ein schmaler Weg hinein reicht für beide: eine Adresse, eine Passphrase, und nur die Werkzeuge, die Du eingeschaltet hast. ChatGPT nennt sie Plugins und braucht dafür seinen Developer Mode, der dort noch im Beta-Status ist.
Leg einen Bereich fürs Sommerturnier an: eine Ankündigungsseite, die nur ich beschreiben kann, einen Anmeldekanal, einen Sprachkanal und eine Rolle „Teilnehmer“, die nur dort schreiben darf.
Klar, drei Kanäle, eine Rolle, und sehen darf sie nur diese Rolle.
Kategorie und drei Kanäle angelegt, Rolle erstellt, vier Rechte-Überschreibungen gesetzt. Achtzehn Sekunden.
Keine Menüs, keine Rechte-Matrix, keine achtzehnstelligen Zahlen. 2 Beispiele aus echten Sitzungen:
DuMeine Gilde
Wer hat bei uns eigentlich noch die alte Moderatorenrolle, obwohl er seit dem Umbau die neue hat?
ClaudeMCP
DuMeine Gilde
Der Support-Kanal ist unübersichtlich. Bau ihn so um, dass Neulinge zuerst die Regeln sehen.
ClaudeMCP
Jede dieser Änderungen steht Sekunden später in Deinem Protokollkanal, mitsamt allem, was abgelehnt wurde.
Jedes einzeln benannt, jedes geprüft, bevor es etwas anfasst. 41 laufen sofort. Die 9, die sich nicht rückgängig machen lassen, sind aus, bis Du sie selbst einschaltest.
Fünf unwiderrufliche Aktionen pro zehn Minuten. Diese Grenze ist bewusst keine Einstellung. Eine, die man am Bildschirm hochsetzen kann, wird in dem Moment hochgesetzt, in dem sie zum ersten Mal nein sagt.
Und ein Schalter, der kein Werkzeug ist: Alle benachrichtigen. Eingeschaltet dürfen die Rollenwerkzeuge oben einer Rolle das Recht geben, alle Mitglieder auf einmal zu erreichen. Dein Assistent selbst kann das weiterhin nicht, egal worum er gebeten wird. Er hält das Recht nur, um es weitergeben zu können, denn bei Discord vergibt niemand ein Recht, das er nicht selbst hat.
Und einer, der ändert, was Dein Assistent selbst darf: Ankündigung an alle. Eingeschaltet erreicht ein @everyone in einer Nachricht Deines Assistenten wirklich alle. Ausgeschaltet, und das ist der Auslieferungszustand, schreibt er das Wort und Discord behandelt es als Text. Jede Nachricht, die alle weckt, verbraucht eine der fünf unwiderruflichen Aktionen pro zehn Minuten.
Du legst die Discord-Anwendung selbst an. Der Token gilt nur für Deinen Server, und Du kannst ihn jederzeit selbst zurückziehen, ohne uns zu fragen. Es gibt keinen gemeinsamen Bot, der auf allen Kundenservern sitzt.
Fahr über ein Feld, dann steht da, welches Recht es ist.
50 Werkzeuge, und kein einziges davon braucht Administrator. Wir packen nicht stumpf alles in den Einladungslink, was Discord hergibt. Es sind genau die 21 Rechte, die die Werkzeuge wirklich benutzen, Moderation eingeschlossen, und kein einziges mehr.
Das rot umrandete Feld ist Administrator. Es bleibt dunkel, also lässt Discord selbst Deinen Bot keine Administratorrechte vergeben, ganz unabhängig von unserem Code. Und was darüber entscheidet, ob etwas passieren kann, ist ohnehin nicht das Recht. Es ist, ob das Werkzeug existiert, und das schaltest Du ein.
Eigener Prozess, eigene Subdomain, eigenes Zertifikat, eigener Protokollkanal. Keine gemeinsame Datenbank, kein gemeinsamer Bot, keine Fremdpakete auf der Maschine.
Eine Instanz hält einen Token, der einen Discord-Server umbauen kann. Wir halten die von allen Kunden. Dieser Satz ist der Grund für jede Entscheidung hier, und keine davon ist nachträglich eingebaut worden.
Der Prozess, der Deinen Token hält, führt niemandes fremden Code aus. Keine Bibliothek, kein Update über Nacht, keine Lieferkette.
Er läuft hier durch auf dem Weg in Deine eigene Instanz und wird gelöscht, sobald diese meldet, dass sie läuft. Was bleibt, ist ein Fingerabdruck: genug, um zu merken, dass er sich geändert hat, nicht genug, um ihn zu benutzen.
Eigene Adresse, eigenes Zertifikat, eigener Protokollkanal, eigene Datei mit Einstellungen. Es gibt keine gemeinsame Datenbank, in der etwas verrutschen könnte.
Eine Instanz einzurichten braucht Root-Rechte. Die Webseite, an die Fremde Anfragen schicken, hat keine: sie legt eine Anfrage in ein Verzeichnis, das ein Dienst abholt, den vom Internet aus niemand erreicht.
Dein Bot öffnet keine Gateway-Verbindung zu Discord. Er fragt, wenn er etwas tun soll, und ist sonst still. Keine zweite Präsenz auf Deinem Server, kein mitlaufender Datenstrom.
Jede Änderung wird in einen Kanal auf Deinem eigenen Server geschrieben, und jede Ablehnung ebenso. Die Ablehnung ist die wichtigere Hälfte: ein Versuch, der Discord nie erreicht hat, hinterlässt sonst nirgends eine Spur.
Jeder dieser Punkte ist eine Entscheidung mit einer Datei dahinter, keine Absichtserklärung. Wir schreiben sie auf, damit Du sie uns vorhalten kannst.
Wir haben uns die größte Mühe gegeben, diese 5 Minuten so einfach und so sicher zu machen, wie beides gleichzeitig geht. Vier Schritte, und keiner davon verlangt, dass Du etwas Technisches verstehst.
Im Discord Developer Portal: neue Anwendung, Reiter „Bot“, „Reset Token“, kopieren. Dafür gibt es hier eine bebilderte Anleitung.
Wir fragen sofort bei Discord nach und sagen Dir, welcher Bot das ist. Aus blindem Einfügen wird eine Bestätigung. Dann bekommst Du Deinen Einladungslink.
Ein Klick auf Discords Autorisieren-Knopf. Deinen Server erkennen wir selbst. Eine achtzehnstellige ID musst Du nirgends heraussuchen.
Du bekommst eine Adresse. Die fügst Du als eigenen Connector ein, meldest Dich einmal mit Deiner Passphrase an, und Dein Server ist da.
Der Support-Server ist der kurze Weg. Dort sitzen wir, dort wird geantwortet, und Du siehst gleich, was andere schon gefragt haben.