DiscordMCP

Datenschutzerklärung

Kurz vorweg, weil es der ungewöhnliche Teil ist: diese Seiten laden nichts von anderen Servern, mit genau einer Ausnahme, die in Abschnitt 5 steht und Bilder betrifft, die bei Discord liegen. Keine Schriftarten, keine Skripte, keine Analyse, keine Werbenetzwerke, keine eingebetteten Videos. Es gibt daher auch kein Einwilligungsbanner, weil es nichts gibt, worin man einwilligen müsste.

Verantwortlicher

Sven Mainka
Eifelblick 11, 56566 Neuwied, Germany
E-Mail: hello@discordmcp.de

Was beim bloßen Aufruf anfällt

Der Webserver hält jeden Aufruf in einem Protokoll fest: gekürzte IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Statuscode und die Kennung Deines Browsers. Das ist nötig, um den Dienst zu betreiben und Angriffe zu erkennen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Diese Protokolle werden nach sieben Tagen gelöscht.

Cookies

Zwei, und beide sind technisch notwendig. Das eine hält Dich angemeldet, das andere merkt sich Deine Sprachwahl. Es gibt keine Cookies zur Analyse, keine von Dritten und keine, die Dich über Seiten hinweg verfolgen. Das Sitzungs-Cookie enthält eine Zufallszahl und keine Angaben über Dich.

Anmeldung über Discord

Wir bieten keine Anmeldung mit Passwort an. Du meldest Dich über Discord an. Wir fragen dabei genau zwei Berechtigungen ab, identify und email, und bekommen damit: Deine Discord-Kennung, Deinen Anzeigenamen, Deine E-Mail-Adresse, sofern sie dort bestätigt ist, die Kennung Deines Profilbildes und, falls Du eins hast, die Kennung des Rahmens um Dein Profilbild.

Wir fragen ausdrücklich nicht ab, auf welchen Servern Du bist. Das ist eine eigene Berechtigung bei Discord, und wir haben sie nicht. Was Dein Bot bei Discord abfragt, ist eine andere Sache und steht weiter unten in einem eigenen Abschnitt.

Dein Konto wird bei uns über die Discord-Kennung geführt, nicht über die E-Mail-Adresse. Das ist eine bewusste Entscheidung: E-Mail-Adressen wechseln den Besitzer, eine Kennung nicht. Grundlage ist die Erfüllung des Vertrags nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Den Zugang, den Discord uns bei der Anmeldung gibt, bewahren wir auf, und zwar in einer eigenen Datei auf dem Server, die nur dem Dienstkonto dieses Portals lesbar ist und nicht in den Sicherungskopien der Kundendaten liegt. Er dient genau einem Zweck: höchstens alle fünfzehn Minuten und nur, während jemand eine Seite ansieht, bei Discord nachzufragen, ob sich Dein Anzeigename oder Dein Bild geändert hat. Mehr kann er nicht lesen, weder Deine Server noch Deine Nachrichten, und in Deinem Namen handeln kann er nirgends. Wir löschen ihn, sobald Du Dich überall abmeldest oder Dein Konto schließt, in jedem Fall aber dreißig Tage nach Deiner letzten Anmeldung. Diese Frist verlängert sich nicht dadurch, dass Du die Seite benutzt.

Bilder von Discord, die einzige Ausnahme

Diese Seiten laden nichts von fremden Servern, mit einer Ausnahme: Bilder, die bei Discord liegen. Dein Browser holt sie von dort, und es sind vier Arten davon.

Dein eigenes Profilbild und der Rahmen darum, oben in der Kopfzeile. Das Symbol Deines Discord-Servers und das Bild Deines Bots, auf der Seite über Deine Instanz. Mehr ist es nicht, und alle vier kommen von derselben Adresse.

Was Discord dabei erfährt: dass jemand mit Deiner IP-Adresse zu diesem Zeitpunkt ein Bild abgerufen hat. Nicht, welche Seite Du ansiehst, denn wir senden keinen Verweis auf die Seite mit. Und Du bist ohnehin bei Discord angemeldet, sonst könntest Du diesen Dienst nicht benutzen.

Wir speichern dafür die Kennungen der Bilder, nicht die Bilder. Wo keins eingestellt ist, wird gar nichts geladen; dann zeichnen wir einen Kreis mit dem Anfangsbuchstaben. Die Sicherheitsrichtlinie der Seite erlaubt ausschließlich diese eine Adresse und sonst keine. Keine Schriftarten, keine Skripte, keine Analyse, keine Werbenetzwerke, keine eingebetteten Videos. Es gibt daher auch kein Einwilligungsbanner, weil es nichts gibt, worin man einwilligen müsste.

Dein Bot-Token

Der Token, den Du bei der Einrichtung einfügst, läuft durch dieses Portal in die Konfiguration Deiner eigenen Instanz und wird hier gelöscht, sobald die Instanz meldet, dass sie läuft. Was zurückbleibt, ist ein Fingerabdruck, also ein Prüfwert, mit dem wir erkennen können, dass sich der Token geändert hat, und mit dem sich nichts tun lässt. Der Token selbst liegt danach ausschließlich in der Konfigurationsdatei Deiner Instanz.

Was Dein Bot bei Discord abfragt

Dein Bot ist Deine eigene Discord-Anwendung, und sein Token gehört Dir. Was damit bei Discord abgefragt wird, ist trotzdem eine Verarbeitung, also steht es hier.

Während der Einrichtung, einmalig: wer der Bot ist, also seine Kennung, sein Name und sein Bild. Auf welchen Servern der Bot bereits ist, damit wir Deinen neuen Server erkennen können, ohne dass Du eine achtzehnstellige Zahl heraussuchst. Die Kanäle Deines Servers, um den Protokollkanal anzulegen oder einen vorhandenen wiederzufinden. Und eine einzelne Suchanfrage nach einem Mitglied, mit der wir prüfen, ob eine Discord-Einstellung gesetzt ist, die Dein Assistent später braucht; das Ergebnis dieser Suche wird nicht gespeichert.

Danach, im laufenden Betrieb, fragt Deine Instanz höchstens alle zehn Minuten ab: den Namen und das Symbol Deines Servers, die Zahl seiner Mitglieder, den Namen des Protokollkanals sowie den Namen und das Bild Deines Bots. Das ist nötig, damit die Seite nicht auf ewig die Fotografie vom Einrichtungstag zeigt, wenn Du Deinen Server umbenennst.

Alles Weitere, was Dein Bot bei Discord tut, geschieht, weil Dein Assistent ein Werkzeug aufgerufen hat, und steht in Deinem Protokollkanal.

Was wir zu Deiner Instanz speichern

Die Kennung, den Namen und das Symbol Deines Discord-Servers. Die Kennung, den Namen und das Bild Deines Bots. Den Protokollkanal, die Adresse Deiner Instanz, ihren Tarif und den Zeitpunkt der Einrichtung. Bilder immer als Kennung, nie als Datei.

Das ist der Dienst selbst. Ohne diese Angaben gibt es nichts zu betreiben.

Betriebsdaten Deiner Instanz

Damit wir sehen können, ob Deine Instanz läuft, und Du es auch, hält der Server alle paar Sekunden einen Messwert fest: läuft der Dienst, antwortet er, seit wann läuft er, welche Version, wann wurde er zuletzt benutzt, wie viele Werkzeugaufrufe es seit dem Start waren und die Zahl der Mitglieder Deines Servers.

Dazu kommt, welche Assistenzsoftware sich verbunden hat und wann, also etwa Claude oder ChatGPT. Deine Instanz kennt den Namen, den diese Software beim Verbinden nennt, und mehr davon nicht. Inhalte Deiner Gespräche mit dem Assistenten laufen nicht über uns und werden nirgends gespeichert; wir sehen die Anzahl der Aufrufe, nicht ihren Inhalt.

Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am Betrieb und an der Fehlersuche nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Diese Messwerte werden fortlaufend überschrieben und nicht als Verlauf aufbewahrt.

Einwilligungen zu den gefährlichen Werkzeugen

Schaltest Du eine Fähigkeit wie Bannen oder Löschen ein, halten wir fest: welche Fähigkeit, wann, in welcher Sprache, den genauen Wortlaut der Warnung, die dabei auf dem Bildschirm stand, dessen Prüfsumme und die IP-Adresse. Das ist der Nachweis, dass Du einer bestimmten Formulierung zugestimmt hast und nicht irgendeiner. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Beweisbarkeit nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Diese Nachweise bewahren wir auf, solange die Fähigkeit eingeschaltet ist, und danach drei Jahre.

Wer die Daten sonst noch sieht

Der Dienst läuft auf einem gemieteten Server in Deutschland; der Anbieter verarbeitet die Daten in unserem Auftrag und darf sie zu nichts anderem verwenden.

Die Anmeldung führt zwangsläufig zu Discord Inc. in den Vereinigten Staaten, denn anders geht ein Discord-Dienst nicht. Das betrifft die Anmeldung, die Bilder aus dem Abschnitt oben und jede Aktion, die Dein Bot auf Deinem Server ausführt.

Darüber hinaus geben wir nichts weiter. Es gibt keine Werbenetzwerke, keine Analysedienste und keinen Verkauf von Daten.

Wie lange wir etwas behalten

Kontodaten, solange Dein Konto besteht.

Löschst Du Dein Konto, wird Deine Instanz sofort abgeschaltet: der Dienst hält an, die Adresse antwortet nicht mehr, und jede Sitzung auf jedem Gerät endet. Das abgeschaltete Verzeichnis heben wir dann noch 30 Tage auf. In dieser Zeit meldest Du Dich einfach wieder an, und Dein Konto ist zurück; die Instanz richtest Du neu ein, Dein alter Stand kommt dabei mit.

Nach 30 Tagen werden Konto, Instanz und Verzeichnis endgültig gelöscht. Das geschieht von selbst und ohne Nachfrage. Was das Handelsrecht und das Steuerrecht aufzubewahren verlangen, im Wesentlichen Rechnungen, bleibt für die gesetzlichen Fristen bestehen und wird nicht weiter verwendet.

Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Eine formlose Nachricht an die oben genannte Adresse genügt; wir brauchen keine besondere Form.

Außerdem kannst Du Dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, üblicherweise der Deines Bundeslandes.

Änderungen

Ändert sich der Dienst, ändert sich diese Erklärung mit. Das Datum oben sagt, welchen Stand Du gerade liest.

Stand: 14. August 2026